LAVONS LIED / ROMAN;  ROWOHLT, WUNDERLICH

lovons lied

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Sie treffen sich seit Jahrzehnten jeden letzten Donnerstag im Monat in einem Café in New York: Die namenlose Ich-Erzählerin und ihre Freundin Thilda Horn, eine aus Deutschland stammende Jazzmusikerin. Es ist keine Freundschaft, die die beiden Frauen verbindet, doch die bruchstückhaft wiedergegebenen Ereignisse der gemeinsamen Vergangenheit fügen sich nur langsam zu einem Bild. Was nun folgt, ist die unheilvolle Geschichte einer für alle Beteiligten tragischen Dreiecksbeziehung. Anfang der fünfziger Jahre taucht die geheimnisvolle Deutsche, Thilda Horn, in einem der berühmtesten Jazzclubs in New York auf.   Der Saxophonist Vernon ist sofort fasziniert von ihr. Mehr noch, er verliebt sich und nimmt sie mit in sein Haus, wo er mit seiner Freundin – der Ich-Erzählerin  – lebt. Diese wird zur stummen Zeugin einer Leidenschaft, die sie mit Vernon nie erleben konnte. Aber sie weiß auch, dass Vernon ihr mehr vertraut als Thilda, hütet er doch vor ihr das Geheimnis um seinen toten Bruder LaVon. Nach einem Besuch bei Vernons Vater Benjamin, ebenfalls ein berühmter Jazzmusiker, erfährt die inzwischen schwangere Thilda schließlich doch, was damals zwischen den Brüdern passiert ist. Wenige Tage danach erscheint sie auf Benjamins Konzert und erschießt ihn auf der Bühne. Sie wird sofort verhaftet und zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Erst lange nach ihrer Freilassung kann Thilda erklären, was sie zu dem Mord veranlasst hat …